Chronik

Einsatz beim Autokauf von Sven Sattler

 

Es hat zweifellos seine guten Seiten, in Baden-Württemberg zu wohnen. Beispiel gefällig? Im Gegensatz zu einem Großteil der Bundesbevölkerung durften die Bewohner im Südwesten den Freitag vergangene Woche mehrheitlich daheim verbringen – der Feiertag „Heilige Drei Könige“ macht’s möglich.

Der arbeitsfreie Tag war für Matthias Anklam aus Sersheim die perfekte Möglichkeit, sein neues Auto zu überführen. Das hatte der 30-Jährige, der als Bezirksliga-Schiedsrichter und als Schiedsrichter-Assistent in Verbands- und Landesliga fungiert, nämlich bei einem Autohaus in Sachsen gekauft. Sein Berater dort: kein Geringerer als Alexander Sather, seines Zeichens Referee der 2. Fußball-Bundesliga.

So weit, so unspektakulär – wäre da nicht die eisige Witterung in Mitteldeutschland gewesen. Die sorgte nämlich dafür, dass ein für Samstag (7. Januar) geplantes Testspiel zwischen Regionalligist FC Carl Zeiss Jena und Zweitligist Dynamo Dresden nicht auf dem altehrwürdigen Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld durchgeführt werden konnte. Die dortige Rasenheizung packte es einfach nicht. Also wichen die Teams sehr kurzfristig ins schmucke Dresdner Stadion aus, wo der sichtlich mitgenommene Rasen in den nächsten Tagen ohnehin ersetzt werden soll.

Was das alles mit Anklam zu tun hatte? Nun ja: Er wurde in die Affäre hineingezogen, als der Autoverkäufer seines Vertrauens am Freitagvormittag einen Anruf von höchster Dringlichkeit erhielt – ob er denn nicht tags darauf das hektisch verlegte Freundschaftsspiel in Dresden leiten könnte. Er konnte. Und eine Idee, woher er so kurzfristig noch einen zweiten Linienrichter herbekommen könnte, hatte er auch: „Bring‘ die große Sporttasche mit und bleib‘ bis Samstagnachmittag!“, wies Sather seinen Kunden (und guten Freund) aus Sersheim an, kurz bevor dieser sich auf den Weg nach Sachsen machte.

„Es hat trotz eisiger Temperaturen richtig viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis. Eins ist sicher: Den Autokauf werde ich so schnell nicht vergessen", sagt Matthias Anklam gut eine Woche später und lacht. Kein Wunder: Zum einen stellt man als landläufiger Schiri nicht alle Tage die Fußballprofis von Dynamo Dresden ins Abseits (was Anklam in der zweiten Halbzeit dann auch sechsmal tat) – und zum anderen wurde das Spiel auch noch live vom MDR Fernsehen im Internet gezeigt. (sv)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unverhoffter Einsatz: Matthias Anklam aus Sersheim vor dem Spiel in den Katakomben des Dresdner Stadions ... (Foto: privat)

... und anschließend als Schiri-Assistent auf dem Feld. Das Testspiel wurde live übertragen. (Screenshot: MDR Fernsehen)

Ehrungen

 

Auf der ersten Schulung im Jahr 2017, wurden zwei Schiedsrichterkameraden für ihren jahrzentelangen Einsatz für das Ehrenamt Schiedsrichter geehrt.

Gruppenobmann Eckhart Streckfuss, dankte mit persönlichen Worten an die Geehrten und überreichte die Ehrennadeln des WFV.

 

 

Die Verbandsehrennadel in Silber, für 20 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, erhielt:

 

     Roger Willem (TSV Wiernsheim)

 

 

Die Verbandsehrennadel in Gold, für 25 Jahre

Schiedsrichtertägigkeit, erhielt:

 

     Fahrettin Saygi (TSV Nussdorf)

DANKE SCHIRI – Ehrung für herausragende Schiedsrichter

 

Das Amt des Schiedsrichters erfordert Persönlichkeiten, die dieses Hobby mit voller Leidenschaft für den Sport und den daran beteiligten Menschen ausüben.

Yilmaz Cebeci, der für den VfB Stuttgart pfeift, ist so eine Persönlichkeit.

Das zeigt sich alleine daran, dass er mit bis zu 130 Spielleitungen pro Saison, zur absoluten Spitzenklasse unter den Vaihingern Schiedsrichtern gehört.

Anfang Dezember, wurde er schon vom WFV mit der Verbandsehrennadel in Silber, für 20 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, ausgezeichnet.

Die lange Zugehörigkeit, die hohe Anzahl an Spielen, aber vor allem seine herausragende Persönlichkeit und sein soziales Engagement, machte ihn wie geschaffen, für die Auszeichnung „DANKE SCHIRI“.

Die Auszeichnung, wird gemeinsam vom DFB, dem WFV und der DEKRA, für herausragenden ehrenamtlichen Einsatz, in vielen Bereichen des Schiedsrichterwesens verliehen.

Zum großen Ehrungsabend, in der DEKRA-Niederlassung in Reutlingen, war unter anderem Knut Kircher, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter und jetziger Ehrenamts- und Fairplaybeauftragte des WFV, sowie der WFV-Schiedsrichter-Obmann Giuseppe Palilla anwesend.

Turnier der SRG Kocher/ Jagst

 

 

Am Nachmittag des 14. Januar sind Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter der Gruppe Vaihingen in Richtung Neuenstadt am Kocher aufgebrochen. Dort fand das jährliche Schiedsrichterturnier der Gruppe Kocher/ Jagst an. Obwohl das erste Spiel gegen 17:15 Uhr los ging, hat unsere Mannschaft verschlafen und 5:3 gegen die Schiedsrichterkameraden aus Mosbach verloren. Man muss dazu sagen, dass wenn die komplette Spielzeit über eine Frau auf dem Platz steht, die Mannschaft zwei Tore gutgeschrieben bekommt. Das Spiel gegen Mosbach ging nach erzielten Toren 1:5 aus. Somit halfen uns die zwei Tore, die wir durch den Einsatz von Sara und Jenny erhalten haben, nur reichlich wenig.

Diese Niederlage schien unsere Mannschaft etwas wachgerüttelt zu haben, denn im zweiten Spiel konnte unsere Schiedsrichtermannschaft die Gruppe Göppingen nach regulärer Spielzeit mit 1:0 bezwingen. Nach Addition der „Frauentore“ lautete das Ergebnis 2:1 für Vaihingen. In der nächsten Partie gegen die SRG Stuttgart war eine weitere Leistungssteigerung zu erkennen. Jedoch konnten die eigenen Chancen nicht genutzt werden und zwei Sekunden vor Schluss erzielte die Gruppe Stuttgart das entscheidende 1:0 (2:1 inkl. Frauentore). Davon hat sich unsere Mannschaft nicht unterkriegen lassen. Nach einer Stärkung und der ein oder anderen Runde Karten im Foyer, stand das Spiel gegen die Schiedsrichtergruppe Künzelsau an. Mit einer kämpferisch herausragenden Leistungen hielt die Abwehr stand und so konnte die durch zwei gute Einzelleistungen von Janik und Florian R. zu Stande gekommene 2:0 Führung über die Zeit gebracht werden und unsere Mannschaft entscheid das Spiel 2:1 für sich (4:3 inkl. Frauentore).

 

Nach einer weiteren Pause mit erneutem Vesper und Kartenspiel stand das letzte Spiel unserer Gruppe gegen Schwäbisch Hall an. Hier ging es um alles oder nichts. Ein Sieg musste her. Durch einen unglücklichen Gegentreffer ging unsere Mannschaft aber bereits nach einer Minute in Rückstand. Der Gegner kontrollierte weiterhin das Spiel und verteidigte gut, so dass es kaum zu Torchancen kam. Gegen Ende des Spiels kam die Gruppe Schwäbisch Hall dann doch nochmal zu einer Schussmöglichkeit, die dann auch zum entscheidenden 2:0 genutzt wurde. Das Spiel endete mit Frauentoren 4:2.

 

Somit war unsere Mannschaft ausgeschieden. An das nach Hause gehen wurde jedoch noch nicht gedacht. Nachdem nach dem Ausscheiden die Köpfe selbstverständlich erstmal nach unten hingen, war spätestens nach dem Duschen die schlechte Laune verflogen. Zusammen mit Schiedsrichterkollegen anderer Gruppen kam es im Foyer noch zu interessanten Gesprächen. Trotz mäßigen Leistungen in sportlicher Hinsicht, konnte die SRG Vaihingen durch gute Stimmung im Foyer überzeugen. Und so reiste die Schiedsrichtergruppe Vaihingen mit guter Laune und noch besseren Erinnerungen aus Neuenstadt ab.

 

Für Vaihingen spielten: Sara, Jenny, Florian W., Florain R. (2 Tore), Lukas (1 Tor), Marcel, Danny, Janik (1 Tor), Felix

Fördervereinsausflug nach Würzburg

 

Am Sonntagmorgen, den 18. Dezember startete eine gutgelaunte Busmannschaft voll mit Schiedsrichtern, zu einem Tagesausflug nach Würzburg.

 

Der Ausflug war gleichzeitig auch eine Premiere, bedeutete er doch, den ersten seiner Art, der vom neuen Förderverein der Schiedsrichtergruppe organisiert und durchgeführt wurde.

Start war um 08:45 Uhr beim Vaihinger Bahnhof, weiter ging es zum ersten Highlight des Tages, nach Krautheim-Gommersdorf. Dort bereiteten uns die Freunde der Schiedsrichtergruppe Künzelsau, ein spitzen Weißwurstfrühstück zu.

Nach dieser kulinarischen Stärkung, ging es weiter in Richtung Würzburg. Dort steuerte der Bus als erstes Ziel, die flyeralarm-Arena der Würzburger Kickers an.

Dort schauten wir uns, in der gefühlt zu 150% ausverkauften Arena, eines der Sonntagnachmittagsspiele der Zweiten Fußballbundesliga, zwischen den Würzburger Kickers und dem VfB Stuttgart an. Über das Spielergebnis und den Spielverlauf, wird in diesem Bericht, als schwäbische Schiedsrichtergruppe, lieber nichts erwähnt.

Nach Spielende, brachte uns der Bus in die Würzburger Innenstadt, in der die Teilnehmer, den dortigen traditionellen Weihnachtsmarkt besuchten.

Der Weihnachtsmarkt bot einiges an Attraktionen auf: gutes Essen, festliche Stimmung und natürlich exzellenten Glühwein. So verstrich die Zeit wie im Flug und viel zu schnell, mussten wir wieder den Weg in Richtung Busparkplatz antreten.

Die Heimreise gestaltete sich zu einer fröhlichen, heiteren Gesangsfahrt, was wir auch einem gutgelaunten Busfahrer zu verdanken hatten. Unzählige Schlager wurden auf der Rückfahrt, teilweise auch zum Leidwesen einiger Kameraden, aus voller Kehle angestimmt und mitgesungen.

So endete der Ausflug kurz vor einundzwanzig Uhr, wieder am Vaihinger Bahnhof.

Und so traten die Ausflügler zum Teil müde, aber doch alle happy und reicher an Eindrücken eines wirklich gelungen Tages, die jeweilige Heimreise an.

 

An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an Sven Sattler, der mit der hervorragenden Organisation, diesen Tag erst ermöglichte. 

Ehre, wem Ehre gebührt

 

Auf der letzten Schulung des Jahres, wurden am 12. Dezember im Vereinsheim des SV Illingen, verdiente Schiedsrichter der Gruppe geehrt.

Gruppenobmann Eckhart Streckfuss, dankte den Geehrten mit persönlichen Worten, für ihren jahrzehntelangen Einsatz als Schiedsrichter des WFV.

 

 

Die Verbandsehrennadel in Bronze, für 15 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, erhielten:

   

     Wolfram Schwab (TSV Niederhofen)

     Bernd Schneider (FC Gündelbach)

     Matthias Anklam (VfB Stuttgart)   

     Hayati Ilceli (SV Sternenfels)

 

 

Die Verbandsehrennadel in Silber, für 20 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, erhielt:

    

     Yilmaz Cebeci (VfB Stuttgart)

 

 

Die Verbandsehrennadel in Gold, für 25 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, erhielt:

    

     Roland Schinkel (TSV Kleinglattbach)

 

 

Die Goldene Pfeife der Gruppe, für 30 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, erhielten:

    

     Klaus Kintzel (SV Illingen)

     Klaus Wirkner (SC Hohenhaslach)

 

 

Für 40 Jahre Schiedsrichtertätigkeit, wurde Dieter Anklam geehrt.

In Anerkennung seiner Verdienste, wurde er zum Ehrenmitglied der Schiedsrichtergruppe Vaihingen/Enz ernannt.

Dieter Anklam war von 1997 bis 2003 Obmann der Schiedsrichtergruppe.

Schiris schunkeln beim Besenabend

Wenn in der Winterpause der Fußball einmal nicht rollt, ist das die perfekte Gelegenheit, sich auch mal mit Dingen abseits der „wichtigsten Nebensache der Welt“ zu beschäftigen. Genau diese ergriffen die Schiedsrichter der SRG Vaihingen/Enz mal wieder beim Schopfe, als der Förderverein der Schiedsrichtergruppe Ende Januar zum Besenabend 2016 einlud. Rund 50 Personen, Schiedsrichter sowie Partnerinnen, folgten der Einladung – schon zum vierten Mal waren die Schiris dabei in der Besenwirtschaft „Zum Haggeroy Wirt“ in Vaihingen/Enz-Roßwag zu Gast, wo Wirt Edwin Gayer einmal mehr ein sehr leckeres Besen-Buffet aufgebaut hatte.

Bei Speis und Trank entwickelten sich schnell gute Gespräche und eine schöne Stimmung, die in einigen spontan angestimmten Gassenhauern dann auch besungen wurde. Alles in allem ein Abend mit Pfiff – was ja auch ganz gut zu den Schiris passt!

Ehrungen 

 

Bei der Schiedsrichterschulung am 07.12. wurden im Vereinsheim des SV Illingen Ehrungen verdienter Schiedsrichter vorgenommen.

Dabei wurden Herbert Maier und Uwe Girstl für ihre 40-jährige Tätigkeiten zu Ehrenmitgliedern ernannt. 

 

Maier stand von 1990-1998 der Gruppe als Obmann  vor.

Auch Girstl kann auf eine erfolgreiche Zeit in der Gruppe als Landesligaschiedsrichter zurückblicken.

 

Die bronzene Verbandsehrennadel für 15 Jahre Schiedsrichtertätigkeit erhielten Bahri Muharemi und Michael Sidiropoulos.

Walter Buck ist der Schiedsrichterei schon seit 25 Jahren treu und durfte die goldene Verbandsehrennadel entgegennehmen.

Einsatz im Blindenfußball

 

Eine nicht alltägliche und besondere Verantwortung trägt Bernhard Schetezka.

Der Schiedsrichter der Gruppe Vaihingen/Enz ist in der Blindenfußball Bundesliga unterwegs. 

Wir freuen uns einen Mann in den eigenen Reihen zu haben, der von solchen interessanten Begegnungen berichten kann.

 

Oben sehen wir ein Bild von Bernhard(2.v.r.), der an diesem Tage zwar nicht selber gepfiffen hat, jedoch die Funktion des 3. SR innehatte.

Hierbei sorgt er für die Zeitabnahme, protokolliert und kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf des Spiels.

 

"Wenn man auf dem Platz steht und die Nationalhymnen werden gespielt, ist das schon eine Gänsehautangelegenheit", erzählte er uns begeistert von seinem Tag.